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Die Magie der Animation: Ein Blick hinter die Kulissen der Bild- und Tonwelten der Kurzfilme von Overwatch

Die Magie der Animation: Ein Blick hinter die Kulissen der Bild- und Tonwelten der Kurzfilme von Overwatch

Ein wilder Trommelschlag machte die Welt im Jahr 2014 mit Overwatch bekannt. Als auf den Bildschirmen das Bild einer schneebedeckten russischen Kriegsfront voller bewaffneter Soldaten und spinnenartiger Omnics erschien, schwoll die Musik zu einem Crescendo unheilvoller Hornklänge und zittriger Geigen an. Dann sprach eine körperlose Stimme ein einziges Wort: Krieg.

Uns boten sich Szenen des Chaos. Globale Vernichtung durch bösartige und scheinbar unaufhaltsame Roboter. Eine Welt am Rande der Anarchie.

Doch dann wurde diese Welt vom Klang triumphierender Trompeten erfüllt. Eine neue Hoffnung keimte auf. Zum allerersten Mal sahen wir die Soldaten, Wissenschaftler, Abenteurer und Außenseiter, welche die internationale Einsatztruppe namens Overwatch bildeten.

Dieser erste animierte Kurzfilm – und die vielen weiteren, die ihm folgen sollten – war ein Amalgam aus visueller und musikalischer Leidenschaft der Künstler und Komponisten, deren Arbeit an den zahlreichen Kurzfilmen für Overwatch jetzt in einem zweiten Kunstband und einem Album verewigt wurde. Gemeinsam erzählen The Cinematic Art of Overwatch: Band 2 und der Soundtrack Overwatch: Animierte Kurzfilme die Geschichte all der harten Arbeit und des Talents der Teams hinter den Kurzfilmen von Overwatch. Wir haben uns mit einigen Mitgliedern dieser Teams zusammengesetzt, um darüber zu sprechen, welche Arbeit in die Erstellung der Bild- und Tonwelten dieser Animationen fließt.

Bildwelten

Die gemeinschaftliche Reise der visuellen Entwicklung mehrerer Kurzfilme von Konzeptzeichnungen und Storyboards zu den finalen Renderings voller detailreicher, lebendiger Animationen und dem unverwechselbaren Stil des Overwatch-Universums ist in dem frisch erschienenen Werk The Cinematic Art of Overwatch: Band 2 festgehalten.

Für Creative Director Jeff Chamberlain und Cinematic Director Jason Hill wird jedes Kurzfilmprojekt von den Emotionen getrieben, die in den Animationen eingefangen und vom Publikum auf der ganzen Welt nachempfunden werden. „Bei der Arbeit an den Kurzfilmen arbeiten wir eng mit unserem Konzeptteam zusammen, um die Möglichkeiten für Charakterdesign und Umwelt auszuloten“, erklärt Hill. „Neben den Handlungen eines Charakters gibt es noch zahllose Wege, eine emotionale Verbindung zu einem Werk herzustellen, sei es durch Farben oder die Rahmung der Handlung. Mein Ziel ist es, mit dem Team für die Grafikentwicklung zusammenzuarbeiten, um die besten Optionen herauszuarbeiten. Da schadet es natürlich nicht, dass wir außerordentlich begabte Künstler haben, die sich einfach fantastische Ideen einfallen lassen.“

Diese emotionale Verbindung zu den Zuschauern zu knüpfen, während man in einem beschränkten zeitlichen Rahmen eine packende Geschichte erzählt, benötigt viel Feingefühl – ein Talent, das die Grafikentwickler über Jahre hinweg immer wieder verfeinert haben. Die Kurzfilme von Overwatch dauern nur wenige Minuten. Der Luxus, eine ausschweifende Geschichte zu erzählen, ist also etwas, dass dem Team laut Hill einfach nicht vergönnt ist. „Es ist wichtig zu versuchen, das Herz und die Seele des Werks, das wir schaffen, zu destillieren. Letztendlich geht es hier um die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander und der Welt um sie herum. Wir versuchen, den Bedürfnissen jedes einzelnen Charakters auf den Grund zu gehen und eine Geschichte daraus zu stricken.“

Chamberlain zufolge ist der „Leitstern“ des Teams der Wunsch, eine emotional packende und von ihren Charakteren getragene Geschichte zu erzählen, die Zuschauer bewegen kann. Der Entwicklungsprozess für neue Overwatch-Kurzfilme beginnt damit, das Fundament der Geschichte zu legen, die das Team erzählen möchte. Laut Chamberlain ist es „der brutalste und gleichzeitig lohnenswerteste Teil des Prozesses“. Sobald sie den perfekten Aufhänger gefunden haben, beginnen die Künstler, die packenden Momente und die Handlungsbögen rund um die Charaktere herauszuarbeiten. „Animation, Beleuchtung, Layout, Kamera, Ton, Effekte … Das alles trägt dazu bei, wie man sich als Zuschauer im Verlauf der Handlung fühlt“, erklärt Chamberlain. „Es gibt Momente, wo wir uns etwas noch einmal ansehen, und es dauert ein paar Sekunden, bis wir alle wieder in der Realität angekommen sind, um über das Projekt zu sprechen. Das sind die Momente, wo man weiß, dass man auf der richtigen Spur ist.“

Ein wichtiger Aspekt des Entwicklungsprozesses der Kurzfilme ist laut Chamberlain und Hill die enge Zusammenarbeit mit den Komponisten des Musikteams von Overwatch, um das volle Potenzial der Geschichten zu verwirklichen. Den Zuschauern die richtigen emotionalen Reaktionen zu entlocken, erfordert die detailgenaue Anpassung subtiler Aspekte wie Kamerabewegungen, Synchronisation und den Melodien, die alles zusammenbringen. „Musik ist bei der Entwicklung von Kurzfilmen eine zentrale Komponente, da diese Kunstform wie kaum eine andere Emotionen zum Ausdruck bringen kann“, so Chamberlain. „Wir haben viel Zeit damit verbracht, die musikalische Begleitung mit unseren unheimlich talentierten –und geduldigen – Komponisten zu verfeinern, um sicherzustellen, dass wir genau die emotionale Reaktion bekommen, die wir beabsichtigt hatten.“

Zwei dieser Komponisten – Director Derek Duke und Komponist Adam Burgess – haben sich mit ihren Talenten der Erstellung des neuen Kurzfilm-Soundtracks gewidmet, der mit der Veröffentlichung des neuen Bildbands über die Kunst der Kurzfilme einhergeht. Mit ihnen haben wir darüber gesprochen, wie die packende musikalische Untermalung der Overwatch-Kurzfilme entsteht.

Tonwelten

Der neue Soundtrack Overwatch: Animierte Kurzfilme ist eine Sammlung einzigartiger musikalischer Begleitungen für die verschiedenen Kurzfilme von Overwatch – von „Recall“ zu „Alte Bekannte“. Es ist gewissermaßen ein Liebesbrief an die Zukunftswelt von Overwatch von dem Musikteam, das jede Note der elf Stücke, die die animierten Kurzfilme und Ursprungsgeschichten der Helden des Spiels begleiten, komponiert, aufgenommen und sorgsam verfeinert hat.

„Unsere Leidenschaft sind Spiele und die Freude an den Geschichten, die wir erzählen“, so Director Derek Duke, der die musikalische Leitung der Kurzfilme geführt hat. „Das bedeutet, an etwas zu arbeiten, bis es sich richtig anfühlt, und tut, was es tun soll. Manchmal dauert die Arbeit an diesen Soundtracks ein Jahr bis 18 Monate oder sogar zwei Jahre bis zur Vollendung. Ob wir nun ganz am Anfang stehen und mit Gefühlen und Beobachtungen arbeiten, oder ob wir am Ende des Projekts beim Abmischen versuchen, den Hörern das letzte Quäntchen Emotion zu entlocken und sie zu Tränen zu rühren: Unser Ziel ist immer, das meiste aus unserer Musik herauszuholen.“

Für das Soundteam bedeutet das Komponieren von Stücken aus einzelnen Noten und Tönen eine komplexe Geschichte zu weben. Das talentierte Team aus Musikern, das die Musik jedes Kurzfilms schafft, arbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem Animationsteam, um die von ihren Kollegen geschaffene Welt samt ihrer Charaktere zu bereichern und die auf der Leinwand erzählte Geschichte mit Leben zu füllen. „Musik hat die Macht, Emotionen auf eine Art und Weise zu leiten, wie es nur wenige andere Dinge können, aber es muss deine Emotionen in die richtige Richtung leiten“, erklärt Komponist Adam Burgess.

Mithilfe von Musik die Emotion einer Kurzfilmszene hervorzuheben und die Gefühle der Zuschauer auf die beabsichtigte Art und Weise zu lenken, kann für das Team eine einschüchternde Herausforderung sein – vor allem, da es laut Duke niemals nur eine Lösung für ein Problem gibt.

„Es ist nicht, als würden wir sagen, oh wir drehen am Pegel und machen diese Stelle ganz laut oder leise“, erklärt er. „Selbst im allerersten Kurzfilm, in der Szene, wo der Junge im Museum mit Tracer darüber spricht, dass die Welt mehr Helden braucht – da haben wir versucht, mit dem Franchise etwas Neues zu machen und den Kurzfilm mit einem leisen, subtilen Synth-Beat öffnen lassen. Wir dachten, wir könnten den Film am Ende mit denselben sanften Tönen ausklingen lassen. Aber egal, was wir gemacht haben, es hat einfach nicht die emotionale Wirkung erzielt, die wir uns erhofft hatten. Also haben wir entschieden, die Töne stattdessen aufs Piano zu legen. Sofort haben wir eine viel stärkere emotionale Reaktion bekommen, weil das Piano ein menschliches Instrument mit einer langen Geschichte in unserer Kultur ist. Es hat uns die emotionale Resonanz gegeben, die wir wollten.“

Diese Wirkung genau richtig hinzubekommen ist ein Prozess, der detaillierte Feinarbeit und konstante Wiederholung benötigt. Das rege Hin und Her zwischen den Komponisten, Produzenten und Regisseuren im Overwatch-Team ist der Schlüssel zur emotionalen Wirkungsmacht, die jeder Soundtrack entfaltet. „Wir bekommen die stärksten emotionalen Reaktionen von den Zuschauern, wenn alles im Einklang ist“, erklärt Burgess. „Deshalb nimmt es auch so viel Zeit in Anspruch. Wir verfeinern Dinge wieder und wieder, damit sie genau richtig sind und unsere Zuhörer in die richtigen Richtungen ziehen. Die Musik ist eng mit der Erzählung verwoben und das macht das Ensemble unheimlich mächtig.“

Overwatch: Animierte Kurzfilme ist das Ergebnis dieser jahrelangen Bemühungen und ein Testament der Hingabe des Teams an die perfekt abgestimmte Wirkung ihrer Musik. Für Duke, Burgess und die anderen Komponisten und Sound Designers ist es außerdem ein lebendes, atmendes Ding, das einen großen Teil ihres Lebens ausgemacht hat.

„Musik ist mehr als nur ein Job“, so Duke. „Sie ist etwas Reales für uns und so ein großer Teil unseres Lebens. Wir leben sie jeden Tag. Sie ist für uns wie ein Teil unseres Selbst.“


Erlebt mit dem Album Overwatch: Animierte Kurzfilme und dem Bildband The Cinematic Art of Overwatch: Band 2 die Musik jedes einzelnen Kurzfilms von Overwatch und erfahrt mehr über ihre Entstehungsgeschichte. Hört in unsere YouTube-Playlist rein, um eine kleine Kostprobe zu erhalten und schaut bei playoverwatch.com/music vorbei, um herauszufinden, wo ihr den vollständigen Soundtrack anhören könnt, sobald er in eurer Region verfügbar ist.
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