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Auf den Spuren von Tracer: Die Geschichte der ersten Overwatch-Heldin

Auf den Spuren von Tracer: Die Geschichte der ersten Overwatch-Heldin

Soldaten. Wissenschaftler. Abenteurer. Außenseiter.

Im Kern ist die Geschichte von Overwatch eine Geschichte über Helden. Individuen verschiedenster Herkunft und Hintergründe, vereint durch ihren Glauben an eine bessere Zukunft für die Welt, in der sie leben. Und es gibt keinen besseren Anlass, einen Blick in die Vergangenheit der Heldin zu werfen, die allen als Aushängeschild des Spiels bekannt ist, als die Veröffentlichung des Comics Tracer – London ruft. Bevor ihr in Ausgabe #2 eintaucht, könnt ihr hier mehr darüber erfahren, wie dieser ikonische Overwatch-Charakter zu dem geworden ist, was er heute ist.

VON DER TESTPILOTIN ZUR ZEITSPRINGERIN

Lena Oxton (Codename „Tracer“) war das jüngste Mitglied, das jemals in Overwatchs experimentelles Flugprogramm aufgenommen wurde. Sie war eine verwegene Pilotin, die für ihre kühnen Flugfähigkeiten und ihre positive Einstellung bekannt war. Und außerdem war sie die erste Person, die den Prototypen des hochmodernen Teleport-Kampfjets OWX-01 Slipstream testen durfte. Allerdings versagte die Teleportationsmatrix beim ersten Flug der Slipstream. Oxton fiel den Launen der Zeit zum Opfer und verschwand komplett.

Es vergingen erst Stunden, dann Tage und sogar Wochen. Da es weder Kontakt zu Oxton noch irgendein Lebenszeichen gab, wurde angenommen, dass die Slipstream zerstört und ihre Pilotin umgekommen sei. Als Oxton Monate nach dem Vorfall wie durch ein Wunder doch auftauchte, entwickelte Winston, der intelligente und gentechnisch veränderte Gorilla-Wissenschaftler im Dienst von Overwatch, an einer Möglichkeit, sie in der Gegenwart zu verankern. Er erschuf den Chronobeschleuniger – ein Gerät, das Oxtons Verbindung mit der Gegenwart sichert und der chronalen Dissoziation entgegenwirkt, die für die Asynchronität zwischen Oxtons Molekülen und dem Zeitfluss verantwortlich war. Der Beschleuniger wurde zu Oxtons Wesenskern. Durch ihn blieb ihr Körper fest mit ihrer Zeitlinie verbunden und ermöglichte ihr gleichzeitig, die Zeit für kurze Augenblicke nach Belieben zu beschleunigen oder zu verlangsamen.

Nach dem Vorfall begann Oxton die offizielle Ausbildung zur Overwatch-Agentin. Jack Morrison, der idealistische Leiter der Organisation, war von Oxtons Fähigkeiten und Entschlossenheit beeindruckt und schickte sie auf eine unautorisierte Mission – ihre allererste. Dort half Oxton einem Strike Team bestehend aus Dr. Angela „Mercy“ Ziegler, Torbjörn Lindholm und Reinhardt Wilhelm dabei, in den Straßen von London einen Aufstand niederzuschlagen, der von der Omnic-Separatistengruppe Null Sector angeführt wurde. Gemeinsam konnten sie die Stadt befreien.

In den folgenden Jahren diente Oxton als zentrales Mitglied verschiedener Strike Teams. Sie führte verschiedene Missionen aus, wie zum Beispiel die Verhaftung von Maximilien, dem verschlagenen Geldgeber der Terror-Organisation Talon, in Havanna oder der Sieg über Doomfist in Singapur.

Nach der Verabschiedung des Petras Act und dem darauffolgenden Niedergang von Overwatch ging Oxton ihrer eigenen Wege, da sie keine Lust auf einen langweiligen Bürojob bei der Royal Air Force hatte. Sie baute mit ihrer Freundin Emily in ihrer Heimatstadt London ein neues Leben auf und wurde zu einer Heldin, die abseits des Gesetzes für Ordnung sorgt und in kleinerem Umfang gegen die Ungerechtigkeit kämpft.

Jetzt zieht Lena Oxton ein weiteres Mal in den Kampf, wie ihr im Comic London ruft nachlesen könnt. Jahre, nachdem Overwatch aufgelöst wurde, wird die Welt von Ungerechtigkeit beherrscht und von selbstsüchtigen Mächten bedroht. An manchen Orten sind Omnics selbst Jahrzehnte nach der Omnic-Krise immer noch benachteiligt und fordern Gleichheit und das Ende ihrer Diskriminierung. Die Welt braucht wieder Helden. Und oft findet man sie dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

Tracer hat sich mit Iggy angefreundet, einer Omnic, die ihre Liebe zur Musik teilt. Sie besucht Iggys Zuhause, die Unterwelt, wo der Großteil von Londons Omnic-Bevölkerung unter harten Bedingungen versucht, zu überleben. Daraufhin schwört Tracer, Iggy bei der Reparatur des Netzes zu helfen, der Energiequelle der Unterwelt. Aber damit erregt sie die Aufmerksamkeit von dem Omnic Kace und seinen Anhängern, die nichts mit Menschen zu tun haben wollen.

DER SPRUNG ZU TRACER

Als erste Heldin von Overwatch wurde Tracer zu einer Art Prototyp für die anderen Charaktere des Spiels. Sie selbst ist vom Springer inspiriert, einer Klasse aus Project Titan, die über Warp- und Zeitschleife-Fähigkeiten verfügte, die heutzutage allen Tracer-Spielern bekannt sind. Zu Beginn der Entwicklung von Overwatch war das Team bewusst darum bemüht, von der klassenbasierten Struktur des Vorgängers ihres Spiels abzuweichen und stattdessen Helden mit Persönlichkeit, Tiefe und Hintergrundgeschichten zu erschaffen. Aus den Überresten der Springerklasse entstand die erste Overwatch-Heldin. Sie war nicht mehr etwas, sondern jemand. Sie wurde zu Tracer – der Verkörperung von Hoffnung und Optimismus in der futuristischen Welt von Overwatch.

Auf die Geburt von Tracer folgten zahlreiche Überarbeitungen ihres Aussehens und ihrer Fähigkeiten, die sie ihrem jetzigen Zustand immer näher brachten. Viele ihrer Fähigkeiten übernahm sie vom Springer, doch ihre Hauptfähigkeit – die Impulsbombe – war ursprünglich eine Bombe, die Spieler in der Zeit einfriert. Diese Fähigkeit fügte sich gut in die Thematik einer zeitreisenden Heldin ein, aber im Spiel funktionierte sie nicht ganz so, wie das Team es sich vorgestellt hatte. Letztendlich wurde sie überarbeitet und es entstand ihre aktuelle Waffe, die schadensbasierte Impulsbombe.

So wie ihre ultimative Fähigkeit verwandelte sich auch Tracers Aussehen im Laufe der Entwicklung von Overwatch. Ihre Hintergrundgeschichte wurde zum Kern ihrer Konzeptentwicklung. Um ihr Aussehen an ihre Geschichte als Testpilotin anzupassen, ließen die Künstler in ihre Konzepte verschiedene zentrale Elemente einfließen: eine Bomberjacke, ein Schal und eine Fliegerbrille. Während ihr aktuelles Aussehen aus einer braunen Retro-Bomberjacke, auffälligen Neon-Leggings, einer orange getönten Brille und ihrer charakteristischen Stachelfrisur besteht, waren vorherige Designs geprägt von gedeckteren Farben, vielen verschiedenen Frisuren und, am auffälligsten, einem langen Schal, der hinter ihr her weht, während sie über die Karte flitzt. Der Schal musste schließlich einem schlichteren Design weichen, aber die Idee besteht weiterhin in Form des hellblauen Energiestreifens, der ihr heutzutage im Spiel folgt.

Jetzt, da ihr mehr über Tracer erfahren habt, könnt ihr ihre Geschichte in London ruft verfolgen, geschrieben von der preisgekrönten Autorin Mariko Tamaki und illustriert von der gefeierten Künstlerin Babs Tarr. Ausgabe #1 und #2 sind jetzt digital verfügbar!

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