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Doomfist

Doomfist

Rolle

Schaden

Schwierigkeit

Doomfists kybernetische Implantate machen ihn zu einem mobilen Frontkämpfer mit viel Durchschlagskraft. Mit seiner Handkanone verursacht er zwar auch Fernkampfschaden, seine Stärke liegt aber im Nahkampf: Mit einem Schlag lässt Doomfist die Erde erbeben, schleudert Gegner in die Luft oder bringt sie ins Wanken, oder er stürzt sich mit seinem Dampfhammer mitten ins Getümmel. Dicht beieinander stehende Gegner attackiert Doomfist, indem er außer Sichtweite springt und dann mit einem spektakulären Meteorschlag auf dem Boden einschlägt.


Fähigkeiten

Handkanone

Doomfist feuert einen Schuss mit kurzer Reichweite aus den Knöcheln seiner Faust. Munition für diese Waffe wird nach nach und nach automatisch regeneriert.

Seismischer Schlag

Doomfist macht einen Satz vorwärts und schlägt mit der Faust auf den Boden, wobei Gegner in der Nähe zu ihm geschleudert werden.

Uppercut

Doomfist versetzt Gegnern vor ihm einen Aufwärtshaken, der sie in die Luft schleudert.

Dampfhammer

Nach einer kurzen Aufladungszeit stürmt Doomfist auf einen Gegner zu und stößt ihn zurück. Wenn der Gegner dabei gegen eine Wand prallt, erleidet er mehr Schaden.

Meteorschlag

Doomfist springt hoch in die Luft, schlägt auf dem Boden auf und verursacht dabei schweren Schaden.

Biografie

  • Name: Akande Ogundimu, Alter: 45
  • Beruf: Söldner
  • Operationsbasis: Oyo, Nigeria
  • Zugehörigkeit: Talon

„Wahrer Fortschritt ist nur durch Konflikte möglich.“

Nach seinem jüngsten Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis ist Doomfist fest entschlossen, die Welt in einen neuen Konflikt zu stürzen, aus dem die Menschheit seiner Meinung nach gestärkt hervorgehen wird.

Akande Ogundimu entstammt einer der angesehensten Familien Nigerias und ist Erbe eines Unternehmens für Prothesentechnologie. Mit seiner ungewöhnlichen Intelligenz und seinem Charisma trug er maßgeblich dazu bei, das Unternehmen seiner Familie auszubauen und auf die Zukunft auszurichten. Seine Freizeit widmete er hingegen voll und ganz seiner großen Leidenschaft: dem wettkampforientierten Kampfsport. Ringen und andere moderne Kampfsysteme trainierte er ebenso wie traditionelle afrikanische Kampfstile wie Dambe und Gidigbo. Die effektivsten Techniken daraus nahm er in sein Repertoire auf. Bei Wettkämpfen in allen Teilen des afrikanischen Kontinents verließ er sich sowohl auf seine unglaubliche Schnelligkeit und Kraft als auch auf seine Intuition und seine Fähigkeit, den nächsten Schritt seines Gegners vorauszuahnen.

In den Zeiten nach der Omnic-Krise verlor Ogundimu jedoch seinen rechten Arm. Seine Kampfsportkarriere schien ein abruptes Ende zu nehmen, noch bevor er sein volles Potenzial entfalten konnte. Dank einer kybernetischen Prothese seines Unternehmens erholte er sich zwar von seinen Verletzungen und wurde sogar noch stärker, allerdings war er dadurch nicht mehr für Wettkämpfe zugelassen. Ogundimu versuchte zunächst, die so entstandene Lücke in seinem Leben zu füllen, indem er all seine Energie in die Führung seines Unternehmens steckte. Bald musste er jedoch einsehen, dass das nicht half. Einen Ausweg bot schließlich ein Angebot von Akinjide Adeyemi, besser bekannt als der zweite Doomfist, der Verwüster von Numbani.

Adeyemi bot Ogundimu an, zusammen mit ihm als Söldner zu kämpfen. Obwohl er zu Anfang misstrauisch war, nahm Ogundimu dieses Angebot an. Er entdeckte ein ganz neues Feld, in dem er seine verbesserten Fähigkeiten uneingeschränkt einsetzen konnte. Adeyemi machte ihn schließlich zu einem Mitglied der Organisation Talon. Die Philosophie von Talon, dass Konflikte die Entwicklung der Menschheit voranbringen, fand Anklang bei Ogundimu. Vieles an diesem Ansatz erinnerte ihn an seine persönlichen Erfahrungen. Zusätzlich erkannte er in Talons Kampf um Einfluss eine neue Herausforderung. Hier konnte er sein organisatorisches Talent mit seinen überragenden Fähigkeiten im Kampf kombinieren.

Adeyemi war ein wertvolles Mitglied für Talon, doch die Organisation erkannte das gewaltige Potenzial von Ogundimu mit seiner Intelligenz und seinen Führungsqualitäten. Während Adeyemi sich auf Überfälle in Numbani beschränkte, hatte Ogundimu höhere Ziele. Sein Ehrgeiz brachte Ogundimu dazu, seinen einstigen Lehrer zu töten und die Identität von Doomfist anzunehmen, zusammen mit dem namengebendem Handschuh.

Als der neue Doomfist stieg Ogundimu in den Rängen von Talon auf. Er half, einen Konflikt zu inszenieren, der nach Talons Kalkül eines Tages die gesamte Welt überziehen würde. Bevor dieser Plan jedoch Früchte trug, wurde Ogundimu verhaftet. Eine Einsatzgruppe von Overwatch mit Tracer, Winston und Genji besiegte ihn und nahm ihn gefangen. Er verbrachte viele Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis, wo er geduldig darauf wartete, dass die in Gang gesetzten Ereignisse Wirkung zeigen würden.

Schließlich erkannte er, dass die Zeit für seine Rückkehr gekommen war. Er brach aus dem Gefängnis aus und brachte Doomfists Handschuh in seine Gewalt. Eine Gruppe von Numbanis gerade in Dienst gestellten Defensivrobotern der Serie OR15 versuchte vergebens, ihn aufzuhalten. Nun, nachdem er seinen Platz im inneren Zirkel von Talon wieder eingenommen hat, bereitet er sich darauf vor, einen Krieg auszulösen, der erneut die Welt erfassen wird.